Programm Jugendarbeit/Elternarbeit in den Sommermonaten

  • Wochenendfahrt mit den Messdiener Leiter*innen vom 02.07.- 04.07. nach Winterberg
    Teilnehmer: 9 Jugendliche
  • Kooperation Ferienangebot mit FZH vom 05.07.-19.07. für Kinder 6-13 Jahre
    Teilnehmer: 20 Kinder
    Messdiener Leiter*innen wirken als Teamer mit
  • Öffentliches Ferienprogramm vor Ort in Zusammenarbeit mit der Messdiener Leiter*innen, JGV und dem Ameland Ferienlager Team in der 3. FW vom 19.07. – 23.07.

    Hierbei bieten wir Angebote an, die für alle Kinder und Jugendliche in Neubeckum, Vellern und Roland zugänglich sind. Angeboten werden z.B. Minigolf, Schnitzeljagd, Menschenkicker. Details zum Programm müssten noch geklärt werden und sind voraussichtlich zum 03.07. geklärt und veröffentlicht.

    Am Freitag 23.07. oder Samstag 24.07. soll ein Ameland Team Tag stattfinden. Tagsüber wird ein Programm für die Familienangehörigen des Teams angeboten, im Anschluss wird gemeinsam ein Grill Abend angeboten.

  • Kultur Rucksack NRW
    Gemeinsam mit einen Medienpädagogen nehmen wir am Kultur Rucksack teil. Angeboten wird der Workshop (Foto Workshop) in der 4. FW vom 26.07. – 30.07.
    Anmeldeformulare. Flyer, Infomaterial kommen zeitnah dazu von der Stadt Beckum.

  • Kultur Rucksack NRW
    Gemeinsam mit einen Medienpädagogen nehmen wir am Kultur Rucksack teil. Angeboten wird der Workshop (Foto Workshop) in der 4. FW vom 26.07. – 30.07.
    Anmeldeformulare. Flyer, Infomaterial kommen zeitnah dazu von der Stadt Beckum.

Darüber hinaus stehen die Sommerferien ganz im Zeichen der Gruppen der Jugendlichen, es werden noch viele Aktivitäten und Tagesausflüge geplant, wie Kanu Tour, Grill Abende etc.

 

Elternarbeit

In Kooperation mit dem Caritasverband WAF findet das 1. Väterangebot statt. Bei den Anmeldungen werden  „unsere“ Kita Väter bevorzugt berücksichtigt, es sind jedoch alle Väter aus Neubeckum, Roland und Vellern dazu herzlich eingeladen. Stand heute 4 Anmeldungen von Kita Vätern.

 

Netzwerkarbeit Verve e.V.
Verve plant am ersten September Wochenende (4.9. oder 5.9.) eine Kulturveranstaltung, dazu bin ich und Pfarrer Linsen regelmäßig als Kooperationspartner an den Sitzungen, Planungen und Programminhalten beteiligt.

Jugendarbeit in der Pfarrgemeinde St. Franziskus

Sozialarbeiter auf der Priesterstelle

Neubeckum (scl) - Die Aufgaben einer Kirchengemeinde jenseits der eigentlichen Seelsorge sind vielfältig. Dieser Erkenntnis hat die Gemeinde St. Franziskus Rechnung getragen. Seit Anfang Januar verstärkt Andreas Skowronski das hauptamtliche Team. Sein Schwerpunkt soll in der Jugendarbeit liegen.

Das sieht sich multiprofessionell jetzt gut aufgestellt, wie Pfarrer Thomas Linsen betont. Nach der Pensionierung von Pfarrer Günter Falkenberg ist Linsen der einzige Geistliche in der Gemeinde, deren Gebiet die Beckumer Ortsteile Neubeckum, Vellern und Roland umfasst.

Positive und kreative Herausforderung

Bei einem Gespräch im münsterschen Generalvikariat über eine denkbare Nachfolge Falkenbergs kam die Idee auf, künftig eine Fachkraft für Sozialarbeit im Gemeindedienst anstelle eines zweiten Priesters einzustellen. Kirchenvorstand und Pfarreirat gingen diesen Weg mit, sodass sich jetzt Andreas Skowronski einarbeiten kann. Er betrachtet das durchaus als positive und kreative Herausforderung. Denn das Bündel an möglichen Arbeitsschwerpunkten ist beträchtlich.

Allerdings, so macht Pastor Thomas Linsen deutlich, wird ein deutlicher Schwerpunkt auf der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie der Unterstützung von Familien liegen. Er selbst sieht sich durch die Kompetenzverteilung in seinem Team deutlich entlastet und damit in der Lage, sich seelsorgerischen und liturgischen Aufgaben stärker zu widmen, wie Linsen zufrieden feststellt. In dieser Konstellation erscheint ihm ein Geistlicher für eine Pfarrgemeinde in der Größenordnung von St. Franziskus auch ausreichend, wie der Pfarrer betont.

Andreas Skowronski hat bereits eine ganze Reihe Ideen im Kopf, wie er seine Aufgaben als Sozialarbeiter im Gemeindedienst angehen möchte. Dass ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit in der Jugendarbeit liegt, kommt dem 42-Jährigen entgegen. Denn auf diesem Gebiet war er bisher sowohl ehrenamtlich als auch hauptberuflich tätig. Sein Augenmerk wird nun den Aktivitäten von Messdiener-, Kommunion- oder Firmvorbereitungsgruppen gelten.

Funktion als „Brückenbauer“

Aber auch über den engeren kirchlichen Rahmen hinaus möchte Skowronski Jugendarbeit vor Ort fördern und vernetzen. Dabei sieht er sich selber als „Brückenbauer“, kann sich offene Projektarbeit ebenso vorstellen wie die Planung von Ferienprogrammen. In Zusammenarbeit mit Gemeindeeinrichtungen wird er den Kontakt zu Familien aufbauen und pflegen. Gegebenenfalls wird er karitative Hilfen organisieren und Beratungsangebote vermitteln. Zur Erfüllung seiner Aufgaben möchte Skowronski sowohl mit örtlichen Schulen, Behörden und sonstigen öffentlichen Einrichtungen als auch mit der Frauengemeinschaft und der Kolpingsfamilie zusammenwirken. Nicht zu vergessen gemeinnützige Vereine und Gruppen in den Ortsteilen.

Zur Person

Andreas Skowronski ist 1979 in Beckum geboren und wohnt heute in Dortmund. Er ist verheiratet. Skowronski durchlief zunächst eine Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel. Später studierte er an der Fachhochschule Dortmund mit den Schwerpunkten Kinder- und Jugendarbeit sowie Projektarbeit. Nach Abschluss des Studiums war Skowronski jahrelang in der Veranstaltungsbranche solo-selbstständig. In den vergangenen zweieinhalb Jahren war der Sozialpädagoge für die Stadt Beckum tätig. Er wirkte im Team des Kinder- und Jugendtreffpunkts „Altes E-Werk“ an der Sternstraße mit. Kontakte aus dieser Zeit stuft er als hilfreich für die Erledigung seiner neuen Aufgaben ein.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Tageszeitung "Die Glocke"